Schwitzhütte Jahresübergang

Ein Erlebnis der besonderen oder besser der ursprünglichen Art, mit 15 wundervollen Menschen sich genau zum Jahreswechsel in die Schwitzhütte zu begeben und auf eine Erfahrung, der Begegnung mit sich selbst einzulassen. An einem so starken Kraftort wie es die Karrenmühle ist, eine Schwitzhütte aufzubauen ließ einen schon von Beginn an den Spirit eines solchen Ritual deutlich spüren.

Aber was haben wir eigentlich gemacht? Wir haben doch nur eine Hütte aus Haselnussbaumruten gebaut, ein großes Feuer gemacht und uns von heißen Steinen in völliger Dunkelheit wärmen lassen, gesungen, getrommelt und den Duft einiger Kräuter im heißen Dampf eingeatmet. Eigentlich nichts Besonderes und doch ist die Kraft, die in so einem alten, ursprünglichen Ritual liegt gewaltig. Wir haben uns an unseren Ursprung, der Mutter Erde, dem Feuer, der Luft und dem Wasser erinnern können. Und nachdem man von diesen Elementen direkt berührt und gereinigt worden ist, steht einem die Tür zum eigenen Spirit weit offen. Und auf der Schwelle zum Neuen Jahr konnten wir uns in tiefer Dankbarkeit vom alten Jahr verabschieden und uns öffnen für das, was da im Neuen Jahr kommen mag. Ein starker Feuermann und eine feinfühlende Türwächterin haben uns begleitet und uns zur Seite gestanden. Und sogar eine Mondfrau unterstützte mit ihrem besonderen Spirit den heiligen Raum des Rituals.

Einen besonderen Dank an die beiden Platzhüter/in Gabriel und Jule, die mit ihrer Freude und Liebe, dieses Ritual möglich gemacht haben. Und ich bin sicher, dass noch viele Schwitzhütten folgen werden.