Theaterstück zu St. Martin mit Kindern aus dem Dorf

Svenja aus Kleinbodungen und Jule von der Karrenmühle trafen sich zum wiederholten Male, um ein St. Martinsstück mit Kindern auf die Beine zu stellen. Nachdem es 2017 in der Reithalle mit Pony und viel Regen von Statten ging, befanden wir uns dieses Jahr in der sehr gut besuchten Kirche. Hier wurde nicht nur St. Martin beleuchtet, sondern auch der Bettler und wie leicht es passieren kann, in ähnliche Umstände zu gelangen. Es war ein wunderschöner Einklang für den Laternenumzug durchs Dorf zur Gemeinde, wo der Abend gesellig ausklingen durfte. Einen Besonderen Dank an die Kinder Hendrik, Gil, Ben, Julian mit Mütze und Julian ohne Mütze 😉 Bis zum nächsten Jahr… Wir freuen uns…

 

Kerzenziehen auf dem Weihnachtsmarkt in Kleinbodungen

Kerstin aus Kleinbodungen und Jule von der Karrenmühle werden auch dieses Jahr einen kleinen Stand aufbauen, um Groß und Klein die Chance zu geben, selbst Kerzen zu ziehen oder in kleinen schwimmenden Walnussschalen zu gießen. Das alles findet auf Spendenbasis statt, wodurch jeder die Möglichkeit bekommt, sich und seiner Kreativität Zeit und Raum zu geben. Kommt vorbei und genießt diesen wunderschönen Weihnachtsmarkt am 08.12. ab 14 Uhr auf dem Gemeindeplatz in Kleinbodungen.

Gastbeitrag: Held_innen Reise

HELDENREISE

EINWÖCHIGES INTENSIVSEMINAR NACH PAUL REBILLOT 
von 5. – 11. Januar 2019

Wir alle kennen das: Eine Seite in uns braucht Sicherheit, die andere braucht Veränderung und Lebendigkeit. Wer sein Leben selbstbestimmt gestaltet, hat gelernt, seinen Wunsch nach Veränderung und sein Sicherheitsbedürfnis ernst zu nehmen. Und genau darum geht es auf der Heldenreise: diesen grundlegend-menschlichen Konflikt auszutragen und zu lösen. Dies ermöglicht dir viele neue Erfahrungen, durch die du freier und intensiver mit dir selbst im Kontakt sein kannst und insgesamt näher an deinen inneren Schätzen lebst – beruflich wie privat.

Finde heraus, ob die HELDENREISE zur Zeit für dich das Passende ist
und ob du bereit bist für das Abenteuer deines Lebens!

Die Heldenreise nach dem Schauspieler und Gestalttherapeuten Paul Rebillot aus den USA ist ein spannendes, einwöchiges Intensivseminar, dem ein transformativer Gestaltprozess zugrunde liegt. Rebillots Konzept basiert auf dem Grundmuster der Stationen, mit denen sich die Helden in Mythen wie auch in modernen Romanen konfrontieren, während sie ihrer großen Aufgabe folgen. Die HELDENREISE spielt mit Elementen aus den Bereichen des Mythos, Theater, Ritual, Musik, Tanz, Kunst und Bewegung. Das macht sie zu einer außergewöhnlichen ganzheitlichen Selbsterfahrung, die tiefgreifende Transformationsprozesse jenseits des Verstandes bewirken kann.

Infos auf SeminareMitBauchgefühlund unterHeld-innen-reise

 

PS: Dieses Seminar findet nicht auf der Karrenmühle statt.

Theater Theater

Theatertheater

Die Karrenmühle hat ihre eigene Bühne und jetzt eine Theaterscheune. Das ist eine Ansage.

Der diesjährige Workshop war sehr konzentriert und da vom vergangenen Jahr Spieler/innen wieder mitgestaltet haben, war es sehr entspannt. Die Frage: „Wann gibt es den Text?“ kam gar nicht auf – denn allen war klar, der Text entsteht im Spiel und das immer wieder neu. So war das gemeinsame Erarbeiten des Stückes ein wirklich „Diebisches Vergnügen“ und Hannah Johanna fand viele Male ihren Meisterdieb. Alle Szenen gewannen von Mal zu Mal im Spiel an Kraft und Aussage. Die beiden Aufführungen waren das Geschenk dazu, denn jeder belohnte sich im sich Wahrnehmen und Entdecken in der Rolle selbst. Und das ist die Idee dieser Rangehensweise.

Die Kinder aus Kleinbodungen, die wieder mitwirkten, diesmal auch am Abend, genießen dieses Ausprobieren in den Rollen und trauen sich immer weiter ins Spiel zu gehen und so sie auch in Zukunft die Gelegenheit dazu haben, werden wir noch viel mit ihnen erleben.

Mit Sebastian, dem Spieler des Hang, hatte das Stück eine wunderbare musikalische Verstärkung. Noch lang klangen angespielten Themen im Bewusstsein nach. Auch war es ein Geschenk, in was für einer kurzen Zeit er mit seinem Instrument in das gemeinsame Spiel fand.

Danke an alle die dabei waren und es möglich machten.

Es macht Lust auf

mehr, mehr, mehr

Theatertheater.

 

 

Körper ∗ Seele ∗ Geist ∗ Natur

Ihr Lieben,
die Körpertage kommen. Juhuuu. Es wird getanzt, meditiert, geatmet, Zeit zum wild, laut, leise, tief, leicht und intensiv sein, genommen.

Wir wollen ein ganzheitliches selbstorganisiertes langes Wochenende unter dem Arbeitstitel „Körper, Seele, Geist, Natur“ verbringen. Stattfinden soll das ganze im Mai an Himmelfahrt, 09.5.-13.05., auf der Karrenmühle in Kleinbodungen, Thüringen, wo Jule, Gabriel und Zili (Hündin) leben. Die Karrenmühle ist ein fast vier-Seiten Hof und ein Begegnungsort inmitten wunderschöner Hügel und Wälder.

Wir, Nina und Jana aus Leipzig, haben uns gedacht, dass wir dort mit einer Gruppe von Menschen zusammenkommen und uns auf verschiedenste Weisen begegnen, um uns mit uns auseinanderzusetzen. Deshalb haben wir Lust den Rahmen der Körpertage ins Leben zu rufen. Wir stellen uns das so vor, dass wir um die 15 Menschen sein werden, bunt zusammen gewürfelt, für die vier Tage eine feste Gruppe bilden, um dann gemeinsam das Programm zu füllen. Wir würden gerne alle, so wie sie gerade da sind und was sie mitbringen, willkommen heißen. Dies soll ein Rahmen sein, um uns auszuprobieren und Zeit für Schönes zu finden.

Konkreter wollen wir den Körper in den Mittelpunkt stellen, um darüber zu erfahren und spüren. Sprich wir können uns von unserer Seite aus Yoga, Massage, Meditationen, Contact-Improvisation, körpertherapeutische Methoden, Trance-Tanz und einen Kräuterspaziergang vorstellen. Es soll Raum sein alles zu teilen. Gerne auch basteln, bauen, kochen, Selbstversorger-DIY, Musik, Politische Bildung, Spiele und alles was euch einfällt und worauf wir Lust haben und abends Lagerfeuer und Tanz und/oder vieles mehr. Wir stellen uns einen festen Tagesablauf vor, den wir jedoch mit unseren Aktionen und Stimmungen füllen.

Schön wäre es auch, wenn wir freiwillige Helfer*innen zum Kochen finden. Vielleicht gibt es Menschen, die Lust haben mit auf der Mühle zu sein, natürlich auch an einigen Punkten des Programms mitzumachen, aber auch für das leibliche Wohl zu sorgen. Da wir versuchen wollen einen authentischen und losgelösten Begegnungsraum zu schaffen, wollen wir auf jeglichen Drogenkonsum verzichten (eingeschlossen Alkohol). Das ist keine Regel, denn jede*r ist natürlich für sich selbst verantwortlich. Außerdem möchten wir bio, vegan und saisonal essen und die Mühle und Jule und Gabriel als Platzhüter*innen unterstützen, so dass wir als Richtwert pro Tag einen Spendenbeitrag von 15 Euro super spitze finden. Das wären im Endeffekt dann 60 Euro, wobei auch niemand ausgeschlossen werden soll, wenn das Finanzielle gerade im Weg stehen würde. Da lässt sich eine Lösung finden. Komm gerne damit auf uns zu.

Zur Schlafsituation gibt es hier verschiedene Möglichkeiten von Einzelzimmer, Doppelzimmer über Matrazenlager, Heuboden und Zelt. Auch hier werden wir schauen, dass wir es für alle stimmig organisieren können. Das werden wir auch ganz offen besprechen.

Wir möchten die Körpertage gemeinsam beginnen und enden, uns die vier Tage aufeinander einlassen. Deshalb gilt die Anmeldung für den gesamten Zeitraum. Das Ankommen ist am Mittwochabend, den 09.05., um 18 Uhr auf der Mühle und die Körpertage enden am Sonntag, den 13.05., gegen 14 Uhr.

Wir freuen uns darauf eine tolle gemeinsame intensive ausgelassene Zeit mit euch zu verbringen.
Sagt gerne baldig Bescheid, damit wir zusammen planen können.

In großer Vorfreude erwarten euch
Jule, Gabriel, Nina und Jana

Meldet euch unter: jana-elsner@gmx.de
Website von der Karrenmühle: https://karrenmuehle.de/

 

Hier sind die Überlegungen für die Tagesabläufe (wandelbar und flexibel):

Tag 0: Mittwoch Abend
– Ankommen: 18 Uhr mit gemeinsamen Abendessen
– Kennenlernen und Besprechung/ Wünsche/Vorstellungen der kommenden Tage
– Vorschlag: Kundalini Meditation zum Ankommen und Loslassen

Tag 1: Do
– Yoga, Bioenergetik
– Frühstück
– Meditation und Morgenrunde
– dann …
– Mittagessen
dann …
– Abendessen
– …Musik/Tanz/Feuer (alles?!)

Tag 2: Fr
– Yoga, Bioenergetik
– Frühstück
– Meditation und Morgenrunde
– dann …
– Mittagessen
– dann …
– Abendessen
– Tanz

Tag 3: Sa
– Yoga, Bioenergetik
– Frühstück
– Meditation und Morgenrunde
– dann …
– Mittagessen
– dann …
– Abendessen
– Tanz

Tag 4: So
– Yoga, Bioenergetik
– Frühstück
– Meditation und Morgenrunde
– dann …
– Mittagessen
– dann …
gg. 14 Uhr Abschlussritual, Verabschieden, Abreise, Kaffee und Kuchen?

Geplant für 2018

Für 2018 sind auf der Karrenmühle außer Bau- und Renovierungsarbeiten und diverse spontanen Aktionen auch einige Veranstaltungen geplant und warten darauf belebt zu werden. Unter anderem wird ein Theaterworkshop stattfinden, Körperbewusstseins-Tage, Schwitzhütte und verschiedene andere Dinge. Wenn es soweit ist werden Infos dazu hier und über den Newsletter bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf ein Jahr mit hoffentlich vielen tollen Gästen und erfolgreichen Projekten, kommt vorbei…

Schwitzhütte Jahresübergang

Ein Erlebnis der besonderen oder besser der ursprünglichen Art, mit 15 wundervollen Menschen sich genau zum Jahreswechsel in die Schwitzhütte zu begeben und auf eine Erfahrung, der Begegnung mit sich selbst einzulassen. An einem so starken Kraftort wie es die Karrenmühle ist, eine Schwitzhütte aufzubauen ließ einen schon von Beginn an den Spirit eines solchen Ritual deutlich spüren.

Aber was haben wir eigentlich gemacht? Wir haben doch nur eine Hütte aus Haselnussbaumruten gebaut, ein großes Feuer gemacht und uns von heißen Steinen in völliger Dunkelheit wärmen lassen, gesungen, getrommelt und den Duft einiger Kräuter im heißen Dampf eingeatmet. Eigentlich nichts Besonderes und doch ist die Kraft, die in so einem alten, ursprünglichen Ritual liegt gewaltig. Wir haben uns an unseren Ursprung, der Mutter Erde, dem Feuer, der Luft und dem Wasser erinnern können. Und nachdem man von diesen Elementen direkt berührt und gereinigt worden ist, steht einem die Tür zum eigenen Spirit weit offen. Und auf der Schwelle zum Neuen Jahr konnten wir uns in tiefer Dankbarkeit vom alten Jahr verabschieden und uns öffnen für das, was da im Neuen Jahr kommen mag. Ein starker Feuermann und eine feinfühlende Türwächterin haben uns begleitet und uns zur Seite gestanden. Und sogar eine Mondfrau unterstützte mit ihrem besonderen Spirit den heiligen Raum des Rituals.

Einen besonderen Dank an die beiden Platzhüter/in Gabriel und Jule, die mit ihrer Freude und Liebe, dieses Ritual möglich gemacht haben. Und ich bin sicher, dass noch viele Schwitzhütten folgen werden.