Archiv Events

Hier seht Ihr Beiträge vergangener Veranstaltungen.

Theaterworkshop 2019

Zum dritten Mal in Folge fand im August unser Theaterworkshop mit anschließender Aufführung statt. Die rund 10 Teilnehmer beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Stück ‘Zeitdiebe’ – angelehnt an das Kinderbuch Momo von Michael Ende. Sowohl die Kostüme, als auch das Bühnenbild wurden in dieser Woche selbst gestaltet. Viele Übungen, unter anderem zu Improvisation und Rollenerarbeitung, rundeten den Workshop ab. So entstand ein spannendes Theaterstück, das bei den zwei Aufführungen am Samstag (31.08.) durchaus zum Nachdenken angeregt hat.

Körpertage vom 26.5-2.6.2019

Dieses Jahr stellen wir die Körpertage in den Rahmen von „Konflikt, Widerstand, Kontakt“. Wir wollen spielerisch an das Thema rangehen und den Raum für Vorschläge öffnen. Einige Ideen, wie Playfight, Theater, Contact-Improvisation sind schon im Raum und offen für euch und uns einfach mal was auszuprobieren. Schnappt euch den Open-Space!
Einige Klassiker vom letzten Mal stellen wir uns vor wieder fest ins Programm zu integrieren, wie den Kräuterspaziergang, Klangreise, Lachyoga,  Lagerfeuer und unsere Bezugsgruppen als Triaden. Wir stellen uns einen festen Tagesablauf vor, den wir jedoch mit unseren Aktionen und Stimmungen füllen und es als Einladung sehen teilzunehmen.

Körpertage

Die Körpertage auf der Karrenmühle waren ein buntes Gemisch aus Zusammensein, uns Gutes tun und Zeit für Reflektion und Diskussion. Die Vielfalt der gemeinsame Aktionen hat von bildungs-politischen Inputs zu Permakultur und sexueller Identität, über Klangmeditiation, Körpertherapie, einfach mal nur Spielen und abends am Lagerfeuer singen. Frei nach dem Motto, was brauchen wir und was brauche ich gerade.

Die Wiese hinter der Mühle ist zu unserem Erlebnis-Spielort und Wohnzimmer geworden. Morgens Yoga und Tanz, zwischendurch Frisbee und immer wieder im Bach abkühlen sind viele schöne Momente, die wir dort verbracht haben. Ansonsten gab es auch Zeit zum Abhängen, Gärtnern und den Wald zu genießen. Wir haben die Mühle und alle anstehenden Aufgaben total schön in das Workshop-Wochenende integrieren können.

Das macht Lust auf mehr! Es gibt schon reichlich Ideen und Inspiration.

Wir freuen uns schon auf nächstes Mal.

Die Mal- und Kochworkshoptage …

… vom 11.07.-13.07.2018 auf der Karrenmühle
Der Workshop war das erste Zusammenkommen in dieser Form, sich künstlerisch auf dem Grundstück der Karrenmühle auszutoben und in der Küche leckeren Gaumenschmaus aus Garten und Umgebung zu zaubern.

Es war uns wichtig in einer gesunden Gruppendynamik Ideen und Phantasien in unterschiedlichen Formen freien Lauf zu lassen und zu verwirklichen.

Somit hatte die Kreativität mit Farben und Formen genauso viel Wichtigkeit, wie in der Essenszubereitung mit natürlichen und gesunden Lebensmitteln.
Unsere Zielgruppe waren Jugendliche aus der Umgebung. Aber auch die Wwoofer waren herzlich willkommen.
In den 2 ½ Tagen ist ein wunderschönes Gruppen- Mandala entstanden, das einen vorher unscheinbaren Bereich im Hof neue frische Energie verpasste.
Technik: Wetterfeste Acrylfarben auf Beton. Durchmesser: 2m

In der Küche war von leckeren Salaten mit Wildkräutern, frischen selbstgemachten Brot, Aufstrichen, bis hin zum Sommerkuchen alles dabei. Neben dem Programm genossen wir unsere Zeit mit Spaziergängen (mit Hund Zilly), Lagerfeuern, natürlich essen 😉 und Übernachten auf dem Heuboden.

Wir sind gespannt, was uns im kommenden Sommer erwarten wird. Sicherlich Freiheit für Neues.
N. Kuhl

Märchenabend

Märchen sollten wir wohl alle einmal erlebt haben, wenigstens damals, als die Welt nicht viel weiter reichte als die Wand des Kinderzimmers, und noch heil war.
Warum eigentlich heute nicht mehr?

Aber es reicht nicht, Märchen nur zu lesen, sie müssen erzählt werden. Nur durch das gemeinsame Erleben beim Erzählen entfalten sie ihre tiefe Wirkung. Dazu braucht man nicht unbedingt eine*n professionelle*n Erzähler*in, zwei Menschen, die einander etwas mitzuteilen haben, genügen. Und natürlich die rechte Gelegenheit zum Erzählen: Eine Atmosphäre des Miteinander, Stille genug, um einander zuzuhören, die Geduld, bis zum Schluß zu warten (oder auch, bis zum Anfang?), genügend Nähe, um einander in die Augen zu sehen, kein Zeitdruck, …
Aber mit einer erzählenden Person, die ihr Handwerk versteht, ist’s natürlich noch schöner … und die hatten wir mit Elke: am 8. August mit Lagerfeuer, ganz viel Augenkontakt, viel Lachen und auch viel zum Nachdenken durften wir einen wunderschönen Abend verbringen und sagen DANKE ^^

 

Theaterstück zu St. Martin mit Kindern aus dem Dorf

Svenja aus Kleinbodungen und Jule von der Karrenmühle trafen sich zum wiederholten Male, um ein St. Martinsstück mit Kindern auf die Beine zu stellen. Nachdem es 2017 in der Reithalle mit Pony und viel Regen von Statten ging, befanden wir uns dieses Jahr in der sehr gut besuchten Kirche. Hier wurde nicht nur St. Martin beleuchtet, sondern auch der Bettler und wie leicht es passieren kann, in ähnliche Umstände zu gelangen. Es war ein wunderschöner Einklang für den Laternenumzug durchs Dorf zur Gemeinde, wo der Abend gesellig ausklingen durfte. Einen Besonderen Dank an die Kinder Hendrik, Gil, Ben, Julian mit Mütze und Julian ohne Mütze 😉 Bis zum nächsten Jahr… Wir freuen uns…

 

Kerzenziehen auf dem Weihnachtsmarkt in Kleinbodungen

Kerstin aus Kleinbodungen und Jule von der Karrenmühle werden auch dieses Jahr einen kleinen Stand aufbauen, um Groß und Klein die Chance zu geben, selbst Kerzen zu ziehen oder in kleinen schwimmenden Walnussschalen zu gießen. Das alles findet auf Spendenbasis statt, wodurch jeder die Möglichkeit bekommt, sich und seiner Kreativität Zeit und Raum zu geben. Kommt vorbei und genießt diesen wunderschönen Weihnachtsmarkt am 08.12. ab 14 Uhr auf dem Gemeindeplatz in Kleinbodungen.

Theater Theater

Theatertheater

Die Karrenmühle hat ihre eigene Bühne und jetzt eine Theaterscheune. Das ist eine Ansage.

Der diesjährige Workshop war sehr konzentriert und da vom vergangenen Jahr Spieler/innen wieder mitgestaltet haben, war es sehr entspannt. Die Frage: „Wann gibt es den Text?“ kam gar nicht auf – denn allen war klar, der Text entsteht im Spiel und das immer wieder neu. So war das gemeinsame Erarbeiten des Stückes ein wirklich „Diebisches Vergnügen“ und Hannah Johanna fand viele Male ihren Meisterdieb. Alle Szenen gewannen von Mal zu Mal im Spiel an Kraft und Aussage. Die beiden Aufführungen waren das Geschenk dazu, denn jeder belohnte sich im sich Wahrnehmen und Entdecken in der Rolle selbst. Und das ist die Idee dieser Rangehensweise.

Die Kinder aus Kleinbodungen, die wieder mitwirkten, diesmal auch am Abend, genießen dieses Ausprobieren in den Rollen und trauen sich immer weiter ins Spiel zu gehen und so sie auch in Zukunft die Gelegenheit dazu haben, werden wir noch viel mit ihnen erleben.

Mit Sebastian, dem Spieler des Hang, hatte das Stück eine wunderbare musikalische Verstärkung. Noch lang klangen angespielten Themen im Bewusstsein nach. Auch war es ein Geschenk, in was für einer kurzen Zeit er mit seinem Instrument in das gemeinsame Spiel fand.

Danke an alle die dabei waren und es möglich machten.

Es macht Lust auf

mehr, mehr, mehr

Theatertheater.

 

 

Schwitzhütte Jahresübergang

Ein Erlebnis der besonderen oder besser der ursprünglichen Art, mit 15 wundervollen Menschen sich genau zum Jahreswechsel in die Schwitzhütte zu begeben und auf eine Erfahrung, der Begegnung mit sich selbst einzulassen. An einem so starken Kraftort wie es die Karrenmühle ist, eine Schwitzhütte aufzubauen ließ einen schon von Beginn an den Spirit eines solchen Ritual deutlich spüren.

Aber was haben wir eigentlich gemacht? Wir haben doch nur eine Hütte aus Haselnussbaumruten gebaut, ein großes Feuer gemacht und uns von heißen Steinen in völliger Dunkelheit wärmen lassen, gesungen, getrommelt und den Duft einiger Kräuter im heißen Dampf eingeatmet. Eigentlich nichts Besonderes und doch ist die Kraft, die in so einem alten, ursprünglichen Ritual liegt gewaltig. Wir haben uns an unseren Ursprung, der Mutter Erde, dem Feuer, der Luft und dem Wasser erinnern können. Und nachdem man von diesen Elementen direkt berührt und gereinigt worden ist, steht einem die Tür zum eigenen Spirit weit offen. Und auf der Schwelle zum Neuen Jahr konnten wir uns in tiefer Dankbarkeit vom alten Jahr verabschieden und uns öffnen für das, was da im Neuen Jahr kommen mag. Ein starker Feuermann und eine feinfühlende Türwächterin haben uns begleitet und uns zur Seite gestanden. Und sogar eine Mondfrau unterstützte mit ihrem besonderen Spirit den heiligen Raum des Rituals.

Einen besonderen Dank an die beiden Platzhüter/in Gabriel und Jule, die mit ihrer Freude und Liebe, dieses Ritual möglich gemacht haben. Und ich bin sicher, dass noch viele Schwitzhütten folgen werden.